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Brutvogel-Projekt "Der Georgshof", Kleinwulkow:

Diplom - Biologe Wolfgang Lippert, Ornithologe und Vogelstimmenexperte, kartiert für den Georgshof die Wiesenbrüter- und Randsiedler-Vögel.

Auf den Weiden des Georgshofes werden die Vögel kartiert. Für das Projekt wurden die Wiesenbrüter und Randsiedler ausgewählt. Das Projekt läuft von 2005 bis 2010.

Fragestellung:

Es soll untersucht werden, ob ursprüngliche Weidewirtschaft mit Schafen und Pferden mehr Leben erhält als Nichtbewirtschaftung oder Massenerzeugung von Lebensmitteln. Mit Rindern ist dies bereits untersucht worden.

Das bisherige Ergebnis:

Auf den Weiden des Georgshofes sind 47 Wiesenbrüter- und Randsiedler-Vogelarten nachgewiesen worden. Eine recht gute Zahl wären schon 35 Arten gewesen - aber 47 Arten ist ein Maximum! Dies wurde erreicht durch kleinteilige Weidewirtschaft mit Schafen und Pferden.

Wo es aber so viele Vögel gibt, gibt es auch viele Insekten als Nahrungsgrundlage und demzufolge auch anderes Kleingetier. Und auf dem Kleingetier wieder eine ökologisch günstige Zahl von grossen Tieren.

Es ist also durch die Vogelzählungen wieder einmal nachgewiesen worden, dass ausmagernde Weidewirtschaft mit kontinuierlichem Ausbringen von natürlichem Feststoff-Mist, mehr Leben auf der Erde erhält, als die massenhafte Erzeugung von Lebensmitteln auf der Basis von Kunstdünger.

Der Georgshof hat damit eines seiner Ziele erreicht:

Die Vögel, diese "vogelfreien" Mitbewohner unserer Erde, geben den Beweis für die Wirtschaftsweise. In diesem Fall für ökologisch günstige Wirtschaftsweise.

Ein winzigkleiner Beitrag zum Gesamt - Ziel:

Dies ist ein winzigkleiner Beitrag des Georgshofes zum gesamten Ziel,
dem fachübergreifenden Miteinander des gesamten Lebens auf der Erde, der Menschen, der Haus-, Nutz-, und Wildtiere, der Pflanzen, der Fruchtbarkeit der Erdoberfläche. Denn nur ein Miteinander kann in eine soziale, ökologisch günstige und wirklich moderne Zukunft führen. Und nur diese ist dann auch ökonomisch!

Jürgen Grimme

Ergebnisbericht